Tarifvertrag hotel und gaststättengewerbe nrw 2014

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Um die Arbeitnehmer vor den Auswirkungen des Passivrauchens zu schützen, wurde ein Tarifvertrag zwischen den Sozialpartnern geschlossen. Sie beinhaltet das Recht auf Abfindung, wenn die Person ihr Arbeitsverhältnis aufgrund von Rauchbelästigung enden. Normalerweise haben Arbeitnehmer keinen Anspruch auf Abfindung, wenn sie ihr Arbeitsverhältnis in ihrem eigenen Willen beenden. Darüber hinaus wird der Zugang zu diagnostischen Maßnahmen erleichtert und es gelten besondere Schutzbestimmungen für Auszubildende und Jugendbetreuer. Das tarifvertraglich festgelegte Mindesteinkommen wird in den Tarifverhandlungen jedes Jahr wertbereinigt. Die letzte Tarifrunde im Mai 2010 führte zum Abschluss von Tarifverträgen, die 24 Monate gültig sind und für 2010 eine Lohnerhöhung (plus 1,6 %) nach sich ziehen. 2011 (plus 2,05%). Ab dem 1. Mai 2011 liegt der neue Mindestlohn bei 1200 Euro brutto im Monat. Die Löhne unterscheiden sich geringfügig zwischen den Provinzen, da es für einige von ihnen getrennte Lohnvereinbarungen gibt. 2010 wurde eine bundesweite Anpassung der Vergütung für Lehrlinge erreicht.

Die Beschäftigung im Hotel- und Gaststättengewerbe in Österreich ist durch einen hohen Anteil weiblicher Arbeitnehmer, ein niedriges Durchschnittsalter der Arbeitnehmer und eine hohe Zahl von Wanderarbeitnehmern gekennzeichnet. Der überproportional hohe Frauenanteil spiegelt sich in einem vergleichsweise hohen Anteil an Teilzeitarbeit wider. Die Beschäftigung als solche ist durch ein hohes Maß an Instabilität und Fluktuation, eine kurze Beschäftigungsdauer und ein hohes Risiko der Arbeitslosigkeit gekennzeichnet. Aus diesen Gründen haben Arbeitgeber Schwierigkeiten, qualifiziertes Personal und Auszubildende einzustellen. Darüber hinaus verlassen mehr als zwei Drittel der jungen Arbeitnehmer den Sektor fünf Jahre nach seinem Eintritt in den Sektor. Einige Initiativen, die auf die Entwicklung von Qualifikationen und die Gewinnung junger Arbeitnehmer in diesem Sektor abzielen, wurden umgesetzt; Um jedoch mehr Lehrlinge und besser qualifiziertes Personal zu gewinnen, sollen die Arbeitsbedingungen und die Bezahlung verbessert werden. Im November 2008 wurde ein spezifisches Qualifizierungsprogramm des AMS (in dessen Exekutivorganen die Sozialpartner ständig vertreten sind) durchgeführt («Förderung der Qualifizierung von Arbeitnehmern im Hotel- und Gaststättengewerbe»). Die Kosten für Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen werden vom AMS bezuschusst, um die Dauer der saisonalen Arbeitslosigkeit zu verkürzen und die Weiterbildung zu fördern. Nach Vorlage eines Bildungsplans (gemeinsam vom Arbeitnehmer und vom Arbeitgeber vereinbart) werden 90% der Kurskosten vom AMS übernommen, die restlichen 10% sind vom Arbeitgeber zu bezahlen.

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