Tarifvertrag der länder hamburg

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Wie jedes Jahr findet unsere Jährliche Konferenz am 27. und 28. Januar 2020 statt. Zunächst werden die neuesten Entwicklungen in der EBR- und SE-Landschaft zusammen mit den jüngsten Gerichtsurteilen vorgestellt. Auf der Tagesordnung stehen Fallstudien («Best Practice») verschiedener Unternehmen. Diesmal wird der EBR-Vorsitzende von Unilever unter anderem einen Bericht über die europaweite Rahmenvereinbarung über die Zukunft der Arbeit vorlegen, die vom EBR und der zentralen Verwaltung im März 2019 geschlossen wurde (siehe Bericht in den EBR-Nachrichten 1/2019). Das kleine Dienstleistungsunternehmen hatte ein eigenes Verhandlungsgremium gegründet, das am 25. März 2019 in Bonn eine SE-Vereinbarung unterzeichnete. Der neue DTSE-Ausschuss setzt sich aus neun Mitgliedern zusammen, darunter sechs aus Deutschland, und tagt einmal im Monat.

Videokonferenzen sind möglich, aber es finden jährlich mindestens fünf persönliche Treffen statt. Die Vereinbarung enthält einen genauen Ablauf für das mehrstufige Konsultationsverfahren und sieht eine dreiköpfige Schiedsstelle für alle Streitigkeiten vor. Jeden Arbeitstag wählt ein europaweites Netzwerk von Nachrichtenkorrespondenten die wichtigsten Kommentare, Essays und Reflexionen aus mehr als 500 Zeitungen, Zeitschriften und Blogs in 32 Ländern (EU, Schweiz, Russland, Ukraine und Türkei) aus und übersetzt relevante Texte. Es gibt kurze Einführungen, um den aktuellen Kontext jeder Debatte zu erklären, und der Originaltext ist nur einen Klick entfernt. Die Website ist in fünf Sprachen verfügbar und wird von der Bundeszentrale für politische Bildung in Bonn betrieben. Das Europäische Egger Forum hielt seine Jahrestagung vom 24. bis 26. September 2019 in Brilon (Deutschland) ab. Mit über 1.200 Mitarbeitern ist das Sägewerk einer der größten Arbeitgeber im Hochsauerland. Das Tiroler Familienunternehmen Egger hatte 2003 sein Europäisches Forum gegründet, das heute rund 7.000 Mitarbeiter in fünf EU-Mitgliedstaaten vertritt. Die von der EBR-Akademie organisierte Ausbildung zielte darauf ab, ein besseres Verständnis der verschiedenen Systeme der Arbeitsbeziehungen in diesen Ländern sowie in Polen zu erlangen. Die Egger-Gruppe hat ein neues Werk in Biskupiec (Warmia-Masuria) errichtet, das in das Europäische Forum integriert werden soll.

Im Jahr 2010 waren noch 98 % aller rumänischen Arbeitnehmer tarifvertraglich betroffen. Dieser Anteil sank bis 2015 auf 25 % und liegt derzeit bei rund 15 %. Im privaten Sektor werden 85 % aller Tarifverträge von gewählten Vertretern und nicht von Gewerkschaften geschlossen. Seit 2011 können Gewerkschaften nur dann über höhere Löhne verhandeln, wenn mehr als 50 % der Beschäftigten Mitglieder sind. Erstmals seit 2011 wurde im Dezember 2018 erneut eine neue branchenweite Vereinbarung geschlossen, und zwar im Bankensektor. Die Auswirkungen der Digitalisierung auf die Arbeitsbeziehungen werden im Rahmen des DIRESOC-Projekts untersucht, das von Forschungsinstituten in acht Ländern durchgeführt und von der EU gefördert wird. Ziel des Von der Universität Lüttich koordinierten Projekts ist es, innovative Praktiken für sozial verantwortliche Umstrukturierungen zu fördern. Sie konzentriert sich auf vier Branchen; Tourismus, Banken und Versicherungen, Postdienste und Logistik sowie das verarbeitende Gewerbe. Mehrere Länder wurden bereits eingehender untersucht. Am 17. Juli 2019 unterzeichnete die Konzernleitung von Orange (vormals France Télécom) eine Gleichstellungsvereinbarung, die alle ihre 149.000 Mitarbeiter weltweit abdeckt. Sie schließt ausdrücklich das Recht ein, die elektronische Kommunikation im Zusammenhang mit der Arbeit von der Arbeitszeit zu trennen, und betrachtet häusliche Gewalt als Thema am Arbeitsplatz.

Außerhalb Europas ist Orange vor allem in Afrika und im Nahen Osten präsent.

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